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Freedom/Freiheit und Musik
Freitag, den 05.Mai 2006 um 12:45 Uhr
 
Der Song Freedom entstand etwa zu der Zeit, als Stephan Höll (Drums) die Band Mooods verließ.

Roger hatte einige coole Bass-Riffs für mich aufgenommen, die ich mir täglich anhörte und manchmal darüber jammte. Irgendwann hatte ich dann dieses Thema, das für mich nach 60er Jahre klang, nach Revolution, nach der Befreiung von alten Werten und Moralvorstellungen, nach Schlaghosen und Batikhemden. Die Vision zum Song lieferte das Thema ganz automatisch: es handelt von Freiheit.

Schon der erste Akkord vermittelt das Gefühl von Freiheit, rotzfrech und inspirierend, offen und doch eindeutig. Dann kommt das besagte Thema...
Später im Solo koste ich meine Freiheit als Solist aus, mit harmonischen und schrägen Obertönen, etwas Blues und Geräuschen. Schließlich trommle ich auf der Gitarre und leite die Reise in die Mongolei ein. Ich reite über die endlosen Steppen Asiens, diskutiere und amüsiere mich, mache mich frei von jeglicher Tonart um dann ohne Tempolimit in einen wilden, ekstatischen Tanz zu verfallen...





chiply / Website (7.5.06 10:43)
Ehrlich gesagt hatte ich den Song noch NIE ganz fertig gehört - selbst schuld! Nachem ich das jetzt nachgeholt habe konnte ich dich stellenweise auf deiner (geistigen) Reise begleiten. Schön, daß es Musik gibt, die einen mitnimmt und bei der man auch mitkommen darf.



Marcus Breiteneder / Website (8.5.06 02:56)
Genau das ist mein Wunsch... in dem Moment wo du mitkommst wird er erfüllt und Musik wird wirklich zu einer Sprache der Gefühle.




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Der Titel Weightless/Schwerelos
Sonntag, den 30.April 2006 um 21:36 Uhr
 
Der Titel Weightless/Schwerelos ist für mich ein sehr wichtiger Titel weil er einen Meilenstein in meiner Entwicklung als Musiker und Komponist darstellt. Ich schrieb ihn zu der Zeit, als ich zum einen noch Gitarrist von Hubert Kah war und zum anderen mit Stephan Höll und Roger Scheerer im Proberaum experimentierte.

Ich hatte mir gerade bei eBay ein neues Effektgerät ersteigert und experimentierte mit cleanen Sounds. Plötzlich war es da: das Intro-Riff. Ich spielte es in mein Loop-Delay ein und ließ es endlos wiederholen. Ich begann darüber zu improvisieren.
Dabei tauchten faszinierende Bilder in meinem Kopf auf: Die endlosen Weiten des Weltraums, ferne Planeten, geheimnisvolle Nebel und Sonnensysteme in faszinierenden, fantastischen Farben. Sonnen explodierten um neue Welten zu erschaffen. Bedrohlich wirkende, riesige Asteroidennebel kreuzten meinen Weg. Im nächsten Moment schwebte ich in vollkommener Harmonie mit mir und mit der Welt in Schwerelosigkeit. Ich sah unsere Erde von oben wie eine blaue Perle die friedlich auf schwarzem Samt ruhte und schwebte einfach weiter...

Warum ist dieses Stück Musik so wichtig für mich? Es war mein erstes Stück in dem ich so eine Vision wirklich konsequent umsetzte. Die Tonart, das Thema, das Solo, die Form, die Rhythmik – jeder einzelne Ton ist Teil der Vision. Die Vision steht über allem und dadurch entsteht der ganze Rest fast von allein. Damit ist Weightless der Beginn meiner heutigen Art zu komponieren und war auch die Inspiration zu der Band „Mooods“.

Die erste Probe von Weightless verlief sehr ungewöhnlich. Ich forderte Roger und Stephan auf, sie sollten ihre Instrumente weglegen, weil ich zuerst über das neue Stück sprechen wollte. Sie sahen mich etwas überrascht an, taten es dann aber doch. Da saßen wir nun zusammen im Proberaum und ich erzählte ihnen von meinen Vorstellungen und Bildern. Ich ermahnte sie, dass alles was sie gleich spielen würden nach dieser Vision klingen solle. Stephan fragte mich mit großen Augen: „Und das machst du ohne Drogen?“
Ich gebe zu, dass ich mir in diesem Moment überhaupt nicht sicher war, ob das so funktioniert – aber es klappte. Ohne große Diskussionen gingen wir in die selbe Richtung und der Song begann zu schweben.





chiply / Website (7.5.06 10:55)
Ein wunderschöner Song

bumbimbumbimbum....

Ehrlich gesagt habe ich diese und andere Stellen des Songs schon dazu benutzt (ich hoffe nicht zweckentfremdend) mich auf den Boden zu legen und zu entspannen.

Das ganze Lied ist für mich eigentlich eine Reise, eine Imagination. Und am Ende kommt man wieder am Anfang an.....

Insider: Manchmal geht aus Versehen die amerikanische Flagge über den falschen Ländern auf!



Marcus Breiteneder / Website (8.5.06 02:51)
Hi Chiply,
natürlich ist das keine Zweckentfremdung, im Gegenteil. Ich empfinde das als großes Kompliment. Vielen Dank dafür.
Ich freue mich übrigens darüber, dass du mir hier ein Feedback zu meinen Songs gibst.
An alle anderen Leser: macht es ihm nach!
Marcus.




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Warum komponiere ich?
Freitag, den 28.April 2006 um 13:13 Uhr
 
Schon seit ich Musik mache, habe ich Melodien, verbunden mit Stimmungsbildern, im Kopf. Bei mir lösen diese Melodien und Stimmungen starke Gefühle aus und ich möchte sie ausdrücken. Mein Sprachrohr ist die Musik.
Mein Ziel ist es, diese Stimmungen mit dir als Zuhörer zu teilen, in der Hoffnung, dass sie bei dir ähnliche Gefühle auslösen wie bei mir. Klingt das abgefahren? Vielleicht, aber es geht mir einfach um mehr als um Töne.
Musik ist für mich Kommunikation, Kommunikation verbindet, Verbundenheit beeinflusst unsere Stimmung, Stimmungen führen zu Gefühlen. Damit sind wir wieder am Anfang dieses Artikels und beim ursprünglich(st)en Grund warum Menschen begannen, Musik zu machen – um ihre Gefühle auszudrücken.





bisher 4 Kommentar(e)

chiply / Website (7.5.06 11:05)
talking about music is like singing about football?





Marcus Breiteneder / Website (8.5.06 02:38)
Hi Chiply,
eigentlich ist das ja einer meiner Lieblingssprüche, grins... und trotzdem habe ich gemerkt, dass es ein paar Leute gibt, die interessiert was ich schreibe.
Vielleicht liegt es daran, dass ich viel mehr über Stimmungen und Gefühle als über Musik schreibe. Es geht mir mehr darum die Vorstellung von Wüstensand zu vermitteln, als über das phrygische Thema zu schreiben, das durch eine vorgetäuschte Subdominante locrisch wird, um dann auf der V. Stufe mit Hilfe der Zigeunermoll-Scale in der Fusion von Blues und Orient zu verschmelzen. Alles klar?

Lach...

Der Titel wird demnächst veröffentlicht, nur falls du dich wundern solltest.



chiply / Website (8.5.06 08:57)
Hi Marcus,

ich bin gespannt auf die Stelle, bei der Herr Blues mit Frau Orient verschmilzt. Ich würde die pythagoreische Stimmung verwenden, denn Pythagoras (5. Jh. v. Chr.) hat ausschließlich mit jenen drei Intervallen alle 7 diatonischen, dann auch alle 12 chromatischen Töne der Oktave gemessen bzw. berechnet. Man stelle sich ein Harfe vor, etwas höher als 1 Meter gebaut. Die fünftgrößte Saite wird auf einen Meter Länge gespannt, sie heiße wiederum C. Wo sich die Harfe verjüngt, wird eine 50 cm lange Saite gespannt, die Oktave c. Ungefähr in der Mitte zwischen den beiden ersten, etwas weiter Richtung Verjüngung, wird die G-Saite gespannt, die Quinte, 66, cm lang. In der Praxis ist dieses spitzfindige Längenmaß zwar nicht sinnvoll, weil die Spannung der Saite im Verhältnis zu ihrem Material und ihrer Dicke entscheidender ist als die Länge – doch lässt es sich trotzdem modellhaft an ihm orientieren, weil die Längenverhältnisse im Extremfall von günstigen Saiten nicht gänzlich zufällig sind und es eben die Demonstration nur allzu stark erleichtert, indem Hör- und Sichterfahrungen identisch bleiben (beim Monochord ist das Längenmaß ausschlaggebend, weil die eine Saite immer gleich stark gespannt ist). Von hier aus wird wiederum eine Quint-Saite gespannt, das ist A. Noch einmal eine Quint höher ergibt e, eine Oktave erniedrigt E; von hier aus wird die Saite H gestimmt, dann fis mit anschließender Oktaverniedrigung, Fis. Und Fis wird in Heavy-Songs oft als Soloteil verwendet. In meinen jedenfalls. Alles klar?

Lach...

Der Titel wird demnächst veröffentlicht, nur falls du dich wundern solltest.



Marcus Breiteneder / Website (8.5.06 14:10)
Vielen Dank Chiply, dass du Klarheit in diese Sache gebracht hast. Ich denke das hat uns allen sehr geholfen und in Zukunft werde ich das auch so machen, lach.


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Popakademie
Mittwoch, den 26.April 2006 um 12:10 Uhr
 
Sag mal, kennst du die Popakademie in Mannheim?
Ich war am vergangenen Freitag da zu einem Seminar und wundere mich immer wieder, wie wenige Musiker ich dort antreffe.
Ausser den offiziellen Studiengängen bieten die auch Seminare und Workshops an, die dem erfahrenen Profi und Semi-Profi weiterhelfen. Es gibt Musik-Seminare und Business-Seminare, letztere nicht nur für Musiker.
Am Freitag ging es um Virales Marketing, Dozent war Michael Zerr von vm-people. Dieser Mann weiß wovon er spricht, wenn er über virale Werbestrategien erzählt, schließlich hat er schon für manche große und kleine Marke gearbeitet.
Ganz nebenbei habe ich noch einige sehr nette Leute kennen gelernt, z. B. Karen Pfeiffer vom Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Peter Wendland von der Hardrockband Riccochet, Petra Ackermann von Drumconcept und viele mehr.
Also Musikerkollegen: hört auf zu jammern, dass ihr zu wenig Gigs habt und keiner eure CDs kauft! Bildet euch in Sachen Business und lernt, euch und eure Musik besser zu verkaufen! Ich arbeite auch dran...

bisher 5 Kommentar(e)

Peter / Website (26.4.06 17:05)
Hallo Marcus,
gratuliere zum Weblog. Ist ja schnell umgesetzt.
Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Möchte Dein Blog für einen Tip an die jammernden Musiker widmen. Habe die Tage eine Mail erhalten von www.kunstauftrag.de , dort kann man sich als Musiker/band registrieren um Kontakt zu Bookern, etc. zu erhalten. Also voran, lasst den Rock´n Roll nicht aussterben!!!
Gruß
Peter




Petra / Website (27.4.06 21:04)
Hallo Marcus,
auch von mir herzlichen Glückwunsch zur schnellen Umsetzung des Blogs.
Ich bin gespannt, was dir noch so alles einfällt...
Auch für drumConcept habe ich viele neue Ideen aus dem Seminar und den Gesprächen zwischen den Teilnehmern sammeln können.
Ich schau bestimmt immer mal wieder in deinem Blog vorbei.
Bis bald bei einem weiteren Seminar, Event, Auftritt, Trommel-Workshop....oder dem World Wide Web!
Gruß
Petra



Karen / Website (27.4.06 22:32)
Hallo Marcus,

auch von mir ein großes "Hut ab" für die schnelle Umsetzung! Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt! Ich drück die Daumen.
Ich freu mich auf Deine Beiträge und werde versuchen, Dich im Auge zu behalten... also Deine Page und Deinen Blog meine ich natürlich - aber auch die Gigs ;-)

Liebe Grüße
Karen



Marcus Breiteneder / Website (30.4.06 04:27)
Vielen Dank für euer Lob und eure guten Wünsche. Ich würde mich freuen, wenn ihr ab und zu mal wieder reinschaut.
Peter, ich hab mich übrigens angemeldet bei www.kunstauftrag.de. Danke für den Tipp.



chiply / Website (7.5.06 11:02)


Hi Marcus, viel Blogging wünsch` ich Dir

Blogg`n Roll?

Spruch des Tages:

Reden ist Schweigen - Silber ist Gold


 
www.popakademie.de
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2005
Samstag, den 31.Dezember 2005 um 14:27 Uhr
 
2005
4 Eigenkompositionen mit Mooods produziert.

Diverse Gigs mit For Two, davon ein TV-Auftritt
Diverse Gigs Live und TV mit der Besencombo.

Fortbildung: Seminare bei
- Tim Allan
- Gregor Staub
- Udo Dahmen
- Björn Mathes
 
Homepage von Tim Allan
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